Währungen

 

 

 

 

 

 

Der Devisenmarkt

Der Devisenmarkt (Forex) lässt sich nicht örtlich lokalisieren. Der Handel verläuft nicht zentral über einen Börsenstandort, sondern über Computersysteme. Dies geschieht rund um die Uhr – außer in der Regel an Wochenenden – und weltweit.

Der Vorteil dieses dezentralen und selbstregulierenden Markts ist, dass keine Transaktionskosten anfallen. Auch gibt es im Gegensatz zur Börse keine Aufsichtsstelle, die den Devisenmarkt beobachtet. Mit einem Tagesumsatz von rund fünf Billionen US-Dollar ist der Devisenmarkt der größte der drei Finanzmärkte, zu denen neben dem Devisenmarkt der Geldmarkt sowie der Kredit- und Kapitalmarkt gehören.

Devisenhandel

Der internationale Devisenhandel begann 1880, als es erstmals möglich war, ein Konto im Ausland in einer anderen Währung zu eröffnen. Dies schuf die Voraussetzung für die ersten Währungsgeschäfte. 1944 wurden der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank gegründet.

Es bestanden zunächst feste Wechselkurse, bis die USA gegen Ende der 1960er Jahre eine inflationäre Geldpolitik betrieben, um ihr wachsendes Außenhandelsdefizit auszugleichen und die anderen Staaten nicht mehr bereit waren, die Entwertung des US-Dollars aufzufangen. 1973 begann das sogenannte „Free Floating“ also frei schwankende Wechselkurse von Währungen der Europäischen Gemeinschaft gegen den US-Dollar, die in erster Linie durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden.

Handel mit Devisen

Devisen können nicht erworben, sondern nur durch eine andere Währung getauscht werden. Wenn man eine Währung erwirbt, verkauft man automatisch die andere. Der Handel findet immer in festen Währungspaaren statt. Der Euro kann zum Beispiel gegen US-Dollar, Schweizer Franken, Britische Pfund, Kanadische Dollar, Australische Dollar und Neuseelanddollar getauscht werden.

Der Handel läuft oft in Form von Derivaten ab. Darunter fallen zum Beispiel Währungszertifikate. Dabei entstehen jedoch Kosten. Wer dies vermeiden will, handelt Devisen online direkt am Forex-Markt. Um in den elektronischen Markt einzusteigen, gibt es spezielle Forex-Handelssoftware. Wer sich dies alleine nicht zutraut, kann auch die Dienste eines Brokers oder Devisenhändlers in Anspruch nehmen.

 

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